Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern
und freuen uns auf Ihren Besuch in unserem Ladengeschäft!
Öffnungszeiten
Mo. - Sa. von 9:00 bis 12:30 Uhr // Mo. - Fr. von 14:30 bis 18:00 Uhr
Ilsfelder Str. 5, 74223 Flein // Telefon: 07131/8984083
Wegen der angekündigten Hitze in der kommenden Woche ist unser Ladengeschäft vom 13. Juli bis voraussichtlich 18. Juli nachmittags geschlossen. Vormittags sind wir von 9 bis 12:30 Uhr für Sie da.
Arcolaio ist eine Sozialkooperative aus Syrakus auf Sizilien, die zeigt, dass Fairer Handel auch in Europa wirkt. Seit 2003 schafft Arcolaio qualifizierte Arbeitsplätze für Insassen des Gefängnisses von Syrakus und verbindet handwerkliche Lebensmittelproduktion mit sozialer Verantwortung. In der Gefängniswerkstatt entstehen biologische, gluten- und laktosefreie Kekse – sorgfältig gebacken und voller Geschmack.
Die Idee hinter Arcolaio ist einfach und wirkungsvoll: Faire, tariflich bezahlte Arbeit eröffnet neue Perspektiven und unterstützt einen Neustart nach der Haft. Verarbeitet werden hochwertige Zutaten von italienischen Kleinbäuer*innen sowie fair gehandelter Zucker. So bleiben Wertschöpfung, Wissen und Verantwortung in der Region – und jede Packung Knast-Kekse trägt zu sozialer Teilhabe, regionaler Wirtschaft und einem gerechten Handel bei.
Kleiner Exkurs
Alles stöhnt und ächzt – auch die Schreiberin des Artikels.
Was die Menschen im Globalen Süden durch Extremwetter, verschobene Regenzeiten, Dürre und Überschwemmungen schon lange spüren, jetzt auch bei uns: Der Klimawandel ist da.
Andererseits: endlich sind die Folgen der menschengemachten Erderwärmung auch bei uns für alle deutlich spürbar. Seit vielen Jahrzehnten wird geforscht, gewarnt und vertröstet, jetzt spüren auch wir im Globalen Norden es am eigenen Leib: Die Erderwärmung betrifft auch uns. Viele Länder und Städte haben bereits erste Maßnahmen ergriffen: weniger Autos, weniger zubetonierte Flächen, mehr Wasser und mehr Grün. Bäume und Wälder, Bäche und Flüsse werden vielleicht (hoffentlich) endlich wichtiger als noch ein Industriegebiet.
Bei den momentanen Temperaturen kann man am eigenen Leib spüren, wie wichtig der Erhalt unserer Wälder und aller Wälder auf unserem Globus ist: Ein Spaziergang im Wald lässt uns im wahrsten Sinne des Wortes aufatmen.
Unser Produkt des Monats Juli: Kosmetikartikel
Im Weltladen gibt es Seifen – auch die „klassischen“ Alepposeifen – Shampoos, Zahnpasta, Cremes, Zubehör wie Seifenschalen und vieles mehr.
Etwas Besonderes sind die Produkte aus dem Regenwaldladen.
Aus dem Freiburger „Regenwald-Institut e.V.“, das sich der Erforschung und dem Schutz des Regenwalds Amazoniens verschrieben hat, hat sich die Initiative Regenwaldladen entwickelt, die gemeinsam mit der indigenen Bevölkerung vor Ort Wege sucht, den Regenwald zu schützen und von den Produkten des Waldes zu leben. Alle Öle und Seifen werden vor Ort in Amazonien produziert und über den fairen Handel vermarktet.
Dadurch erfolgt die Wertschöpfung weitestgehend im Lande, wodurch auch Arbeitsplätze im näheren Umfeld entstehen. Ein Teil der Verkaufserlöse fließt in den Regenwald zurück.
Am 21. Juni war „Welt-Giraffen-Tag“: Der längste Tag im Jahr gehört den Tieren mit dem längsten Hals und wird in vielen Zoos gefeiert. Tierschutzorganisationen nehmen den Tag zum Anlass, um auf die Gefährdung auch dieser Tiere hinzuweisen, und auch wir vom Weltladen richten unser Augenmerk darauf – wenn auch ein bisschen zu spät.
Giraffen sind die größten Landwirbeltiere der Erde und mittlerweile vom Aussterben bedroht – zumindest in freier Wildbahn. 15 Monate dauert eine Giraffenschwangerschaft, und das Jungtier muss quasi aus dem Stand mit der Herde mitziehen. Sind für erwachsene Tiere „nur“ Löwen eine ernsthafte Bedrohung, können kleine oder geschwächte Giraffen auch von Hyänen, Leoparden oder Wildhunden gerissen werden. Zoologen schätzen, dass zwei Drittel aller Neugeborenen das Erwachsenenalter nicht erreichen.
Die größte Bedrohung der Population in Afrika ist wie bei vielen Wildtieren der Mensch. Wilderei, der Verlust von Lebensräumen durch industrielle Landwirtschaft, Konkurrenz und Klimawandel.
„Wir erleben derzeit das größte globale Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier – und der Mensch ist die Ursache“, Eberhard Brandes, Vorstand WWF Deutschland.
Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz AGA hat es jetzt geschafft, dass ein großes Gebiet im Tschad als Nationalpark (auch) zum Schutz von Giraffen ausgewiesen wird.
Und was hat das mit unserem Weltladen zu tun?
Nun, „unsere“ Giraffe ist bereits seit einigen Jahren unser Kennzeichen und „Wappentier“.
Laut Dagmar Hauth fiel ihre Wahl auf die Giraffe, weil sie mit diesen eleganten Tieren viele gute Eigenschaften verbindet: Friedfertigkeit, Umsicht, Weitsicht, Kooperation, Geduld, Eleganz, Intuition, Intelligenz, Wahrnehmung, Urteilsvermögen und Achtsamkeit. Unsere Kollegin Nicole Pfriem hat „unsere“ Giraffe entworfen, Steffen Baumann hat sie gebaut und jetzt gehört sie einfach zum Weltladen dazu.
Aber nicht nur wegen unserer Giraffe wollen wir in Zukunft mit AGA, der Aktionsgemeinschaft Artenschutz, enger zusammenarbeiten, denn die Menschen hinter AGA sind überzeugt, dass Fairtrade und Wildtierschutz sich hervorragend ergänzen und kooperieren eng mit dem Weltladen-Dachverband.
Ein kleines „Bilderbuch“ und andere Materialien dazu gibt es bereits im Weltladen.
20. Mitgliederversammlung des Vereins Weltladen Flein-Talheim e.V.
mehr siehe PDF
Projekt - SUKROP Childrens Foundation (verbunden mit Welt Fairbunden)
In der Region Kayunga in Uganda kämpfen v iele Familien täglich ums Überleben. Sie leben in kleinen Hütten oder sogar Zelten und arbeiten hart, um ihre Kinder zu ernähren. Doch für das Wichtigste reicht es oft nicht: Bildung. Ohne sie bleibt den Kindern jede Chance auf eine bessere Zukunft verwehrt… mehr siehe PDF
2025 – (k)ein gutes Jahr für mehr Fairness?
Das „Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz“ wird auf Druck von Großkonzernen aufgeweicht: Zu viel Bürokratie, zu viel Aufwand, kurz: Unternehmensinteressen sind offenbar wichtiger als Menschenrechte. Eigentlich sollten sich laut Gesetz alle Firmen verpflichten zu kontrollieren, dass ihre Produkte ohne ausbeuterische und gefährliche Arbeitsbedingungen, ohne Kinderarbeit und ohne Schäden für die Umwelt hergestellt werden.
Sollte das nicht selbstverständlich sein? So wie es im Fairen Handel seit vielen Jahren selbstverständlich ist? Hier haben alle in der Lieferkette ihr Auskommen, vom Anbau über Produktionsstätten und Handelsorganisationen wie GEPA bis zu den Weltläden. Allerdings kann sich niemand eine goldene Nase damit verdienen, und die meisten Weltläden als letztes Glied in der Kette werden von ehrenamtlichen HelferInnen betrieben, so auch unser Weltladen in Flein....mehr siehe Bericht!
Produktinformationen "Bio-Kaffee COCLA PERU" - Neu bei uns im Weltladen! Globo bezieht den Kaffee von einer Organisation von Kleinbauern in Peru, der im Moment 22 Kooperativen mit insgesamt über 5.000 Personen angehören..... mehr siehe Produktinformation!
Was machen die Schafe im Weinberg?











